Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich bin ich aktuell ohne Worte. Denn genau das ist es, was seit Wochen und Monaten zunächst durch die Pandemie und zuletzt durch den Ukraine-Krieg in mir drin ist. Ich habe keine Worte für das, was auf dieser Welt passiert.

Und manchmal möchte man es unkommentiert stehen lassen, aber gleichzeitig ist dann doch dieser große Schrei in einem, der sagt: „Wieviel Leid, Sterben, Tod muss es denn noch geben?“ Wir als Gesellschaft können nicht einfach nur zuschauen. Und wie wir im Großen als Land helfen können, so können wir natürlich auch im Kleinen helfen. Jeden Tag. Jeden Moment. Und dies gilt auch für unsere Mitmenschen, die wir täglich begleiten, sei es als professionelle Teams oder auch als Familien. Nicht zusehen, sondern da sein und unterstützen. So, wie es der barmherzige Samariter gemacht hat. Ich wünsche uns allen viel Kraft für das, was da noch kommen mag und dessen Ausmaß ich mir nicht vorstellen kann und ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen möchte. Dennoch bleibt in mir immer die Hoffnung, dass es eines Tages wieder besser wird und der Frieden zurückkommt. Der Frieden im Außen, und dann auch der Frieden im Innen.

Ich wünsche Ihnen eine wirklich gute Zeit. Ihr

Dr. Jörg Cuno
Palliativmediziner und Initiator des Palliativ-Portals

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