Leitfaden zum Umgang mit Todeswünschen
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Leitfaden zum Umgang mit Todeswünschen

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Herausgeber: Uniklinik Köln - Zentrum für Palliativmedizin

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Optimierung des Umgangs mit Todeswünschen in der Palliativversorgung

Projektleitung: Prof. Dr. R. Voltz., Dr. K. Kremeike

Ansprechpartner: Dr. K. Kremeike, Carolin Rosendahl, Kathleen Boström

Projektkurzbeschreibung:

Obwohl Mitarbeiter in der Palliativversorgung regelmäßig mit Todeswünschen von Patienten konfrontiert werden, besteht zum Teil große Unsicherheit im Umgang mit diesen. Um dieser Problematik zu begegnen, wurde in einem vorherigen Projekt ein Schulungskonzept zum Umgang von Versorgenden mit Todeswünschen entwickelt, pilotiert und evaluiert. Ein im Rahmen der Schulungskonzeption entworfener semi-strukturierter Gesprächsleitfaden soll Versorgenden mehr Sicherheit im Umgang mit möglichen Todeswünschen geben. Dieser Gesprächsleitfaden, mit dem routinemäßig die Themen Sterben und Tod sowie damit verbundene Sorgen und Nöte thematisiert und eventuell vorhandene Todeswünsche proaktiv erfasst werden können, soll nun weiterentwickelt und sein Einsatz in der Praxis evaluiert werden.

Der Gesprächsleitfaden wird anhand von Patienten-Interviews sowie mittels eines Delphi-Verfahrens mit Experten, Patientenvertretern und Angehörigen weiterentwickelt und konsentiert. Im Anschluss an die Konsens-Findung werden multi-professionelle Trainings unter Einsatz des entwickelten Gesprächsleitfaden durchgeführt. Evaluiert wird dann sowohl der Nutzen von Behandler-Patient-Gesprächen unter Einsatz des Leitfadens, als auch mögliche nachteilige Effekte für Patienten, Angehörige und Versorgende. Die Evaluation erfolgt quantitativ (Basiserhebung und Follow-up) und qualitativ (Interviewtriaden mit Patienten, ihren Angehörigen und Versorgenden).

Diese Intervention soll einen Rahmen für offene Gespräche bieten und eine Basis für die Stärkung einer vertrauensvollen Versorgenden-Patienten-Beziehung, in der schwierige Themen angesprochen werden können. Generell soll dadurch die Lebensqualität von Patienten mit einem Todeswunsch und die Kommunikations- und Handlungskompetenz von Versorgenden verbessert werden.

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LF - Umgang mit Todeswünschen

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